Die Disziplin ist allokatoren-agnostisch. Was sie zusammenführt, ist die strukturelle Lücke — der Moment, in dem das stehende Template das Mandat nicht mehr trägt. Sechs Allokatorenprofile wiederholen sich in unserer Praxis; der Auftrag unterscheidet sich, die Disziplin nicht.
A
Investment Managers
Fonds-GPs und Plattform-Manager, die über die bestehende Fondsfamilie hinausgehen — neue Sub-Strategien, Sleeves und Parallel-Vehikel für Anlageklassen, für die die aktuelle LP-Basis kein Mandat hat.
B
Banken
Structured-Finance- und Verbriefungs-Desks, die Sicherheiten bepreisen, für die das Standardbuch nicht entworfen wurde — zertifizierte Lieferketten, Dual-Use, langlaufende Sachwerte, tokenisierte Obligationen.
C
Private Equity
Sponsoren, die maßgeschneiderte Vehikel für angrenzende Anlageklassen, Plattform-Plays und Continuation-Strukturen bauen, wo der Standard-Buyout-Fonds den Asset über dessen tatsächliches Leben nicht halten kann.
D
Venture Capital
Fonds, die Extension-, Opportunity- und Crossover-Vehikel bauen — und operatorseitige Capital-Stack-Arbeit für Portfoliounternehmen, deren Bilanz Eigenkapital allein nicht trägt.
E
Family Offices & souverännah
Captive-Vehikel für Direktallokation in nicht-templatisierte Anlageklassen; grenzüberschreitende Strukturierung in CH, DE, LU, LI; AIFM-Partnerschaften, wo regulierte Execution nötig ist.
F
DFIs & öffentlich/Staat
Entwicklungsfinanzierungs-Institutionen und öffentliche Anker-Allokatoren, die Blended-Vehikel, Mobilisierungs-Architekturen und souveränitätsgetriebene Mandate strukturieren — mit expliziter Minimum-Concessionality-Disziplin.